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Beflügelt: Der Bio-Markt von Saignelégier

Beflügelt: Der Bio-Markt von Saignelégier

Die 31. Ausgabe des Bio-Marktes in Saignelégier (JU) steht unter dem Zeichen der Vögel und der Biodiversität. Der Markt findet am 15. und 16. September in der Halle des Marché-Concours statt – Interview mit der Präsidentin Lina Dubied. Lina Dubied, Sie sind eine treibende Kraft des traditionellen Bio-Marktes in Saignelégier. Was finden wir dort? Die lokalen und regionalen Aussteller sind privilegiert: Sie stellen mehr als ein Drittel der 110 Aussteller dar. Die angebotenen Produkte sind vielfältig: Es gibt Kuh-, Ziegen- und Schafskäse, Fleisch, Früchte und Gemüse, Mehl, Hülsenfrüchte und verarbeitete Produkte, von Konserven über Backwaren bis hin zu kleinen Imbissen zum Mitnehmen. Winzerinnen und Winzer aus dem Jura und der ganzen Schweiz werden vor Ort sein. Der Eintritt ist frei – wir bevorzugen es, dass das Geld in die Taschen der Produzentinnen und Produzenten wandert… Und was gibt es ausser Lebensmitteln? Neben den Lebensmitteln findet man Handwerk, ein speziell dem ök

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Artenvielfalt konkret: «Blühende Schulen» in der ganzen Schweiz

Artenvielfalt konkret: «Blühende Schulen» in der ganzen Schweiz

Rund zwanzig Grad und ein strahlend blauer Himmel, der den Thunersee in Spiez umgibt. Die Dritt- und Viertklässler der Spiezer Primarschule Hofachern sind mit Fangnetzen ausgerüstet, auf der Suche nach Insekten und weiteren kleinen Lebewesen, unter anderem Bienen, Heuschrecken und Spinnen. Ziel dieser Entdeckungsaufgabe ist es, mithilfe von Bestimmungshilfen Arten kennenzulernen und auch etwas über die Lebensweise der verschiedenen Tiere zu erfahren. Koordiniert und geleitet wird das Projekt von Andreas Jaun, Geschäftsführer von InfoNatura in Spiez.

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Daniel Mahler, Knospe-Landwirt: «Das Interesse an der Bruderhahn-Aufzucht wächst»

Daniel Mahler, Knospe-Landwirt: «Das Interesse an der Bruderhahn-Aufzucht wächst»

Auf dem 36 Hektaren grossen Bio-Betrieb Eichberg im aargauischen Seengen am Hallwilersee hält die Familie Mahler Legehennen und Bruderhähne, baut verschiedene Ackerkulturen an und kümmert sich um eine Herde Angus-Mutterkühe mit Kälbern und Aufzuchtrindern. Auf dem Eichberg gibt es zudem ein Hotel mit Gastronomiebetrieb und Bio-Gärtnerei. Betriebsleiter Daniel Mahler erklärt im folgenden Interview, wie er das Wohl seiner Legehennen fördert und wieso er Bruderhähne aufzieht.

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Alte Getreidearten für Feld, Mühle und Backstube

Alte Getreidearten für Feld, Mühle und Backstube

Wenn Einkorn und alte Weizensorten zu gutem Brot verbacken werden sollen, lohnt sich die enge Zusammenarbeit von Landwirten und Bäckern. Das zeigen zwei Beispiele aus der Romandie. Nach jahrzehntelangem Schlummern in Samenbanken kehren alte Getreidearten und -sorten wieder auf den Acker zurück. Die Direktvermarktung bietet sich für die Wertschöpfung alter Getreidarten wie Einkorn als beste und oft auch als einzige Möglichkeit an.

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Max Schwarz-Zurkinden: «Auf den Grill kommt Knospe-Gemüse»

Max Schwarz-Zurkinden: «Auf den Grill kommt Knospe-Gemüse»

Was wäre ein Grillfest ohne Peperoni, Aubergine und Zucchetti? Max Schwarz-Zurkinden von Schwarz Bio aus Villigen AG verrät, wie der seit zwanzig Jahren Knospe-zertifizierte Betrieb sein Sommergemüse anbaut. Herr Schwarz-Zurkinden, wann ist in der Schweiz Saison für Tomaten, Peperoni und Auberginen? Die Saison für Sommergemüse beginnt in der Schweiz ab Mitte Mai. Wegen dem kalten und sonnenarmen März begann die Saison dieses Jahr ein wenig später als üblich. Wir bauen biologisch an, weil die Produktionsweise nachhaltig ist und Rücksicht auf die natürlichen Ressourcen nimmt. Was braucht es, damit Ihr Bio-Gemüse gut gedeiht? Gutes Gemüse beginnt immer beim Samen, egal ob Klassiker oder schmackhafte moderne Sorte. Die Jungpflanze muss vor dem Setzen absolut gesund sein. Der passende Boden, die richtige Nährstoffversorgung, Licht und Wasser sind Grundlagen einer erfolgreichen Kultur. Je nach Gemüse brauchen wir im Gewächshaus zur Bestäubung Hummeln oder Nützlinge, die sich v

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Daniel Flühmann, Knospe-Landwirt: «Ich schätze den Austausch mit jenen, die unser Gemüse essen»

Daniel Flühmann, Knospe-Landwirt: «Ich schätze den Austausch mit jenen, die unser Gemüse essen»

Daniel Flühmann baut auf dem Bio-Betrieb Gumme in Thörishaus BE auf einer Viertelhektare eine Gemüsevielfalt für ein lokales Gemüseabo an. Der Betrieb befindet sich gerade im zweiten Jahr der Umstellung auf die Knospe. Im Gespräch erzählt er, was ihm die Bio-Bewirtschaftung und der enge Kontakt zu den Abonnentinnen und Abonnenten bedeutet. Herr Flühmann, wieso haben Sie sich entschieden, nach den Richtlinien von Bio Suisse zu produzieren? Wir bewirtschaften unsere Gemüsekulturen nach den Richtlinien von Bio Suisse. Mit der Umstellung auf die Knospe wollten wir ein Zeichen nach aussen senden, dass wir ökologisch und nachhaltig produzieren. Unsere Bewirtschaftungsweise geht sogar über die Standards der Richtlinien hinaus: Wir verwenden keinen Torf und bearbeiten den Boden so wenig wie möglich. Erzählen Sie etwas über Ihr Gemüseangebot. Findet man bei Ihnen alte Sorten, moderne Bio-Züchtungen oder von allem etwas? Im Jahresverlauf kommen wir auf etwa vierzig verschiedene Kul

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Ausgezeichnete nachhaltige Entwicklung bei Bio Partner Schweiz

Ausgezeichnete nachhaltige Entwicklung bei Bio Partner Schweiz

Bio Partner gewann den Nachhaltigkeitspreis für KMU-Unternehmen 2017 der Zürcher Kantonalbank. Diese Auszeichnung ist eine Bestätigung für das langjährige und systematische Engagement für die Nachhaltigkeit in allen Bereichen des Bio-Grosshändlers. Bio Suisse sprach darüber mit Urs Leibinger, seit 2012 Leiter Qualitäts- und Umweltmanagement bei Bio Partner. Er ist Naturwissenschafter mit langjähriger Erfahrung im Qualitätsbereich der Lebensmittelindustrie. Wie sind Umweltmanagement und nachhaltige Entwicklung bei Bio Partner organisiert? Wir versuchen beide Themen auf allen Stufen und in allen Bereichen im Unternehmen zu leben und zu entwickeln. Das Umweltmanagement ist bei mir angesiedelt, das Nachhaltigkeitsmanagement wird durch die Vorsitzende der Geschäftsleitung verantwortet. Zudem arbeiten Mitarbeitende aus allen Unternehmensbereichen im Rahmen von Arbeitsgruppen an Projekten für ökologische, soziale und unternehmerische Nachhaltigkeit mit. Wie ist die nachhaltige

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