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Grand Prix Bio Suisse 2017 geht in die Zentralschweiz: Interview mit Andi Lieberherr, Geschäftsführer RegioFair

Grand Prix Bio Suisse 2017 geht in die Zentralschweiz: Interview mit Andi Lieberherr, Geschäftsführer RegioFair

Bio Suisse vergibt jedes Jahr den «Grand Prix Bio Suisse». Der Preis geht an Personen oder Institutionen, die sich für die Entwicklung des Bio-Landbaus oder der Bio-Verarbeitung in der Schweiz einsetzen. Der diesjährige Sieger ist die RegioFair Agrovision Zentralschweiz AG. Geschäftsführer Andi Lieberherr beantwortet im Interview Fragen zur Bedeutung des Preises, zu Margen und zur Innovationskraft der Zentralschweizer Bäuerinnen und Bauern.

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Malticulture: Brauereiwagen und wilder Hopfen

Malticulture: Brauereiwagen und wilder Hopfen

Jean-Claude Crétin ist ein «Gelegenheitsbrauer», der mit seinem Bruder Christophe zusammen einen Bio-Betrieb in Soulce JU bewirtschaftet. Er hält rund fünfzig Mutterkühe und baut auf einigen Hektaren Getreide an. Als eifriger Befürworter einer lokalen Produktion engagiert er sich voll und ganz dafür und braut Bier für den Eigenbedarf.

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Reto Müller, Winzer aus Leytron VS und Vorsitzender der Fachgruppe Wein bei Bio Suisse

Reto Müller, Winzer aus Leytron VS und Vorsitzender der Fachgruppe Wein bei Bio Suisse

Seit diesem Jahr arbeitet Bio Valais mit Vitival, dem Walliser Verband für integrierte Produktion, zusammen, um den Einsatz von chemisch-synthetischen Pestiziden im Walliser Weinbau so stark wie möglich zu verringern. Dafür wurde die Bio-Orientierungs-Plattform für den Walliser Weinbau geschaffen. Reto Müller, Winzer aus Leytron VS und Vorsitzender der Fachgruppe Wein bei Bio Suisse, erklärt im Gespräch die wichtigsten Hintergründe zur Zusammenarbeit.

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Innovation: Der Weg zu Betty-Bossi-Produkten

Innovation: Der Weg zu Betty-Bossi-Produkten

Convenience-Produkte boomen, weil die Gesellschaft immer schnelllebiger wird und viele Menschen wenig Zeit für das Kochen aufbringen können oder wollen. Das Betty-Bossi-Team entwickelt zusammen mit Coop und den Verarbeitern ständig neue Ideen für innovative Produkte mit hochwertigen Zutaten. Axel Dippold, Category Manager Frischconvenience bei Coop erklärt, worauf es bei der Entwicklung von Bio-Produkten für Betty Bossi ankommt.

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Töpferhaus: «Die Umstellung auf Knospe-Verarbeitung bringt einen Mehrwert»

Töpferhaus: «Die Umstellung auf Knospe-Verarbeitung bringt einen Mehrwert»

Matthias Dietter leitet den Bereich Arbeit im Töpferhaus in Aarau. Dort werden neben Backwaren und Sandwiches Teigwaren in verschiedenen Geschmacksrichtungen hergestellt. Die diesjährige Umstellung der Pasta auf die Knospe führte zu positiven Überraschungen. Herr Dietter, seit wann gibt es das Töpferhaus und welche Aufgaben hat es? Das Töpferhaus ist 1981 als therapeutische Wohngemeinschaft gegründet worden. Heute ist das Töpferhaus in die drei Bereiche Wohnen, Arbeit und Tagesstätte mit unterschiedlichen Angeboten für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung gegliedert. Das Töpferhaus bietet ihnen die Chance zu Neuorientierung, persönlicher Lebensgestaltung und sozialer sowie beruflicher Integration. Auf ihrem Weg begleiten wir die Klientinnen und Klienten als professionelles und engagiertes Team. Wie kamen Sie darauf, mit den Klientinnen und Klienten Lebensmittel herzustellen?  Im Jahre 2009 hatten wir zu wenig Aufträge. Aus der Not heraus fingen wir an, Ba

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MR Chocolat: «Ich möchte feine und schöne Produkte herstellen»

MR Chocolat: «Ich möchte feine und schöne Produkte herstellen»

Der Name MR Chocolat Michaël Randin ist die Marke des mehrfach ausgezeichneten 33-jährigen Chocolatiers. Seit bald fünf Jahren hat er seine Produktionsstätte ins knapp 500-Seelen-Dorf Montcherand im Waadtländer Jura verlegt. «Die erste Woche der Bio-Produktion geht mit den Passionsfrucht-Himbeer-Halbmonden zu Ende», schreibt MR Chocolat Anfang September 2017 auf seiner Webseite. «Es war eine Woche voller neuer Arbeitserfahrungen mit den zuweilen sehr kapriziösen Bio-Zutaten! Aber es ist ein vielversprechendes Projekt, und ich freue mich, Sie meine neue Bio-Schokolade degustieren zu lassen!» «Jeder Tag ist anders», erzählt Michaël Randin, der seine Köstlichkeiten unter dem Namen MR Chocolat produziert und verkauft. Der 33-jährige Familienvater liebt seine Arbeit. Von September bis Dezember sind seine Arbeitstage nicht selten zwölf Stunden lang, und an den Wochenenden gilt es Märkte und Ausstellungen zu besuchen. Dafür steht die Produktion in den heissen Sommermonaten Juli und

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Ambitionierte Ziele: Entwicklung der Nachhaltigkeit bei Emmi

Ambitionierte Ziele: Entwicklung der Nachhaltigkeit bei Emmi

Emmi ist die führende Milchverarbeiterin in der Schweiz mit weltweit 5750 Mitarbeitenden. Der Bio-Anteil bei ihren Milchprodukten beträgt zehn Prozent. Nachhaltige Entwicklung ist bei Emmi schon seit den Neunzigerjahren ein wichtiges Thema. Karin Nowack von Bio Suisse sprach mit Gerold Schatt, Lebensmittelingenieur ETH und seit Anfang 2016 Leiter Nachhaltigkeit der Emmi-Gruppe. Er kam bereits 1999 als Praktikant und Diplomand zu Emmi und blieb nach Abschluss des Studiums 2003. Bei Emmi hatte er verschiedene Posten inne, unter anderem Projektleiter und Standortleiter des Produktionswerks in Dagmersellen LU.

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Bio-Gourmet-Knospe: 21 Produkte erhalten die Bestnote

Bio-Gourmet-Knospe: 21 Produkte erhalten die Bestnote

Für die Auszeichnung mit der Bio-Gourmet-Knospe haben sich 33 Produzentinnen und Produzenten sowie Verarbeiter mit 126 Produkten beworben. Nach der ersten Degustationsrunde unter der Leitung von Sensoriker und Food-Journalist Patrick Zbinden steht fest: 68 Produkte werden mit der Bio-Gourmet-Knospe ausgezeichnet, 21 davon erhielten die Bestnote und sind somit für die Sonderprämierung nominiert.

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Die Schweiz braucht eine biologische und biodynamische Ausbildungsstätte für Gärtnerinnen und Gärtner

Die Schweiz braucht eine biologische und biodynamische Ausbildungsstätte für Gärtnerinnen und Gärtner

Das Fortbestehen der einzigen biologischen und biodynamischen Gartenbauschule der Schweiz ist bedroht. Mit der aktuellen Petition zu ihrer Rettung können Sie helfen. Susanne Grossenbacher, Leiterin Bildung bei der Gartenbauschule Hünibach, erklärt im Interview, wieso die Unterstützung lohnenswert ist.

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Biowinzer des Jahres Marco Casanova: «Jeden Jahrgang gibt es neu zu entdecken»

Biowinzer des Jahres Marco Casanova: «Jeden Jahrgang gibt es neu zu entdecken»

Der Schweizer Bioweinbau legt weiter zu. Das lässt sich unter anderem an steigenden  Rebflächen ablesen. Dieses Jahr steht eine Region und ihre Weine im Rampenlicht: Die Weine am Ufer des Walensees im Kanton St. Gallen, mitunter jene vom Biowinzer des Jahres 2017, Marco Casanova. Zwischen den mächtigen Felswänden der Churfirsten und dem idyllischen Walensee bewirtschaftet der 49-jährige Winzer rund fünf Hektaren Reben in spektakulären Steillagen. Mit biodynamischem Anbau entstehen Weine mit grossem individuellem Ausdruck, wie er im Interview aufzeigt.

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Apfelessige von Georges Püntener: «Ich möchte Einzigartiges anbieten»

Apfelessige von Georges Püntener: «Ich möchte Einzigartiges anbieten»

Georges Püntener von Traumgenuss ist überzeugt vom Mehrwert der Knospe: für die Natur, für seine Kundschaft und für sich. In der Küche bieten die mit spannenden Geschmacksnoten veredelten Apfelessige neue Inputs. Im Gespräch verrät er, wie vielfältig seine Kreationen einsetzbar sind und wie er sie entwickelt. Herr Püntener, seit wann sind Sie Knospe-Lizenznehmer? Seit dem 30. Juli 2015. Ich habe Traumgenuss von Anfang an als biologisches Unternehmen geplant. Es war ein Traum, solche Genussprodukte zu realisieren. Und so wurde der Traum zum Genuss und daraus ist der Name entstanden. Worin sehen Sie für sich den Mehrwert der Knospe? Ich bin Knospe-Lizenznehmer aus Überzeugung. Ich möchte unsere Kundschaft mit einem geschmacklich einmalig veredelten Essig überraschen. Mit der Herstellung sollen weder Natur noch Gesundheit unnötig mit chemischen Rückständen belastet werden. Mit dieser Überzeugung, der hohen Qualität und der handwerklichen Verarbeitung sind die Kunden auch ber

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Auf dem Tablet verfolgen, wie mein Gemüse beim Bauer wächst

Auf dem Tablet verfolgen, wie mein Gemüse beim Bauer wächst

Stefan Brunner aus dem Berner Seeland ist unter Knospe-Produzenten bekannt für seine innovativen Ideen: So hat er beispielsweise den Jät-Ferrari erfunden. Ein dreirädriges Gefährt, auf dem sich liegend und rückenschonend das Unkraut aus den Biofeldern holen lässt. Mittlerweile sind Brunners Lohntrupps in der ganzen Schweiz unterwegs. Nun hat er die App «Bionär» entwickelt – eine Mischung aus Direktvermarktung, Erlebnis-Agronomie, Gamificaton und Newsfeed. Ziel ist es, den privaten Abnehmer direkt mit seinem Hof zu verbinden.

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Daniel Bärtschi, Geschäftsführer Bio Suisse zum Geschäftsgang

Daniel Bärtschi, Geschäftsführer Bio Suisse zum Geschäftsgang

Immer mehr Konsumentinnen und Konsumenten entscheiden sich für Bio. Damit übernehmen sie Verantwortung für einen nachhaltigen Umgang mit der Umwelt. Parallel dazu steigt die Zahl der Knospe-Betriebe. Daniel Bärtschi, Geschäftsführer von Bio Suisse, erklärt im Gespräch, wie sich der Biolandbau und der Biomarkt in der Schweiz 2016 entwickelt haben und wie er die Zukunftsaussichten einschätzt.

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«Meine Kompetenz liegt im Heraustüfteln feiner Rezepturen»

«Meine Kompetenz liegt im Heraustüfteln feiner Rezepturen»

Reto Lutz aus Zofingen AG verarbeitet seit Dezember 2013 Knospe-Senf. Den Lizenzvertrag zu unterschreiben war sein persönliches Weihnachtsgeschenk. Einzigartige Senfsorten machen sein Sortiment aus, und er ist stets offen für spezielle Kundenwünsche. Seit wann stellen Sie Senf her?  Ich begann damit vor 20 Jahren. Leitidee war immer, möglichst viele landwirtschaftliche Produkte aus der Schweiz in meine Senfe zu integrieren. Die ersten sechs Jahre habe ich Freunde damit beschenkt. Danach stellte ich kleinen Spezialgeschäften ausgelesene Senfe zum Wiederverkauf zur Verfügung. Daneben habe ich regelmässig an den Wochenmärkten in meinen Wohnorten Belp und Zofingen meine Senfe verkauft. Wieso begannen Sie mit der Verarbeitung von Knospe-Senf? Verschiedene Kunden fragten immer intensiver nach Knospe-Senf. Diese Herausforderung nahm ich gerne an. Was verstehen Sie unter einer Manufaktur? Meine Senfsorten werden von Hand gefertigt. Es sind kleine Mengen mit maxim

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