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Bio-Konsum wächst in der ganzen Schweiz

Bio-Konsum wächst in der ganzen Schweiz

Der Umsatz mit Bio-Lebensmitteln in der Schweiz hat einen neuen Rekordwert erreicht: Er ist mit 8,1 Prozent auf über 2,7 Milliarden Franken gewachsen. Das heisst, die Schweizerinnen und Schweizer konsumieren pro Kopf und Jahr für 320 Franken Bio-Produkte und sind damit Weltmeister! Auch punkto Marktanteil haben die Bio-Lebensmittel in der Schweiz mit 9 Prozent 2017 einen Rekord erreicht. Jürg Schenkel, Leiter Marketing bei Bio Suisse, erläutert anhand der Zahlen im Jahresbericht 2017 die neusten Marktentwicklungen.

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Präsident von Bio Grischun: «Bei uns wird Bio in zehn bis fünfzehn Jahren Standard sein»

Präsident von Bio Grischun: «Bei uns wird Bio in zehn bis fünfzehn Jahren Standard sein»

Claudio Gregori ist seit Februar 2017 Präsident von Bio Grischun und kann sich freuen, dass seit seinem Amtsantritt offiziell über sechzig Prozent der Bündner Landwirtschaftsbetriebe biologisch produzieren. Im Gespräch erklärt er, welche Faktoren Graubünden zum «Bio-Kanton» machen und wie die Bündner Bio-Zukunft aussehen soll. Claudio Gregori, was bedeutet für Sie «Bio liegt nah»? Immer mehr Landwirtschaftsbetriebe produzieren biologisch. So rückt Bio näher, unsere Wege zu den Bio-Produkten ab Hof werden kürzer. Gleichzeitig gibt es mehr Bio-Produkte in immer mehr Läden und Restaurants. Wenn man den Wert von Nahrungsmitteln für den eigenen Körper erkennt und Wert auf eine gesunde Ernährung legt, dann ist es naheliegend, sich für ein biologisch hergestelltes Produkt zu entscheiden. Welche Faktoren haben Graubünden zum Bio-Kanton mit über sechzig Prozent Bio-Anteil gemacht? Verschiedene Faktoren haben einen Einfluss auf den grossen Bio-Anteil im Kanton Graubünden. Erstens ha

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Marcel Schär, Knospe-Verarbeiter: «Die regionale Demeter-Milch behandeln wir mit viel Sorgfalt.»

Marcel Schär, Knospe-Verarbeiter: «Die regionale Demeter-Milch behandeln wir mit viel Sorgfalt.»

Die Biomilk AG in Münsingen BE versteht sich als kleine Milchmanufaktur. Das Team verarbeitet Demeter- und Knospe-Milch zu einem vielfältigen Sortiment, von Jogurt über Frischkäse bis zu Desserts wie Panna Cotta oder Griessköpfli. Als Aktiengesellschaft gehört Biomilk Privaten, Bio-Läden und Lieferanten. Geschäftsleiter Marcel Schär erklärt, wie es zu dem facettenreichen Produktesortiment kam und warum die Milch noch in traditionellen Milchkannen zugeliefert wird.

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Kleines Brau-Team, grosse Bier-Vielfalt

Kleines Brau-Team, grosse Bier-Vielfalt

Die Basler Bio-Bier-Brauerei Unser Bier setzt auf Qualität. Darin war sich auch die Jury des ersten Swiss Beer Awards einig: Die Biere vom Gundeldinger Feld erhielten für alle sechs eingereichten Biere Medaillen – zweimal Gold, viermal Silber. Wichtiger als der Award sind für Braumeister Florian Schmid aber die Stimmen der Kundinnen und Kunden.

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Substanzen aus Verpackungen gelangen in Lebensmittel: «Das Ausmass wird unterschätzt!»

Substanzen aus Verpackungen gelangen in Lebensmittel: «Das Ausmass wird unterschätzt!»

Es ist ein komplexes Thema: Gemäss groben Schätzungen können rund 100 000 Substanzen aus Verpackungen in Lebensmittel gelangen. Davon sind neunzig Prozent nicht absichtlich zugefügt, so genannte «non intentionally added substances» (NIAS), die Analytik stösst an Grenzen. Gregor McCombie, Leiter der Abteilung Gebrauchsgegenstände & Gaschromatografie des Kantonalen Labors Zürich schlägt statt der Optimierung von Verpackungen nach Marketingaspekten ein intelligentes Design vor: Dabei gilt es, das Problem der Migration von Food-Contact-Materialien (FCM) wahrzunehmen, wo möglich zu vermeiden, soweit möglich zu reduzieren und evaluierte Stoffe für Verpackungen zu verwenden.

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Knospe-Landwirtin Anna Joss vom Biohof Oberzinggen in Malters LU

Knospe-Landwirtin Anna Joss vom Biohof Oberzinggen in Malters LU

Anna und Thomas Joss bewirtschaftet den Biohof Oberzinggen in Malters LU im Vollerwerb. Mit ihrem FruchtSnack geben Sie eine Antwort darauf, was man mit Früchten machen kann, die den optischen Ansprüchen der Kundschaft nicht entsprechen. Und ganz nebenbei wurden die FruchtSnacks wegen ihrer einwandfreien geschmacklichen Qualität und Verarbeitung mit der diesjährigen Bio-Gourmet-Knospe ausgezeichnet.

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«Eine grosse Gemüsevielfalt ist auch im Winter möglich»

«Eine grosse Gemüsevielfalt ist auch im Winter möglich»

Die Agrico Genossenschaft ist bekannt für ihr Bio-Gemüse-Abo. Nicole und Alexander Tanner, die auf dem Birsmattehof die Gemüseproduktion leiten, verraten, wie der Speiseplan auch im Winter abwechslungsreich bleibt. Wofür steht die Agrico Genossenschaft und wer sind ihre Mitglieder? Die Genossenschaft steht für einen intensiven Austausch zwischen Produzierenden und Konsumierenden. Über das Budget, Investitionen und den Anbauplan stimmen wir gemeinsam ab. Unser Gemüse-Abo hat die Agrico von Anfang an geprägt und macht 75 Prozent des Umsatzes aus. Wöchentlich liefern wir 2'500 Gemüsekörbe aus, von Kleinbasel bis nach Sissach. Wieso ist der biologische Anbau wichtig? Über den Bio-Landbau kann man in der Direktvermarktung die Verbundenheit zwischen Konsumenten und Produzenten gut herstellen. Die Konsumierenden erfahren aus erster Hand, wie die einzelnen Jahreszeiten verlaufen und welche Auswirkungen das auf die Produktion hat. Unsere Bio-Produkte sind alle unterschiedlich un

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Bio-Weltkongress: Bio liegt nah – auch in Indien

Bio-Weltkongress: Bio liegt nah – auch in Indien

«Vor ein paar Wochen hatte ich die Gelegenheit, am Bio-Weltkongress in Indien teilzunehmen. Über 3000 Landwirte und Bäuerinnen, Wissenschaftler, Gewerbler, Händlerinnen und weitere Interessierte aus der Bio-Bewegung, liessen sich von einem bunten Strauss an Referaten, Inputs, Diskussionsrunden und Marktständen für ihre weitere Arbeit inspirieren. Die weltweite und immer besser vernetzte Biobewegung wächst stetig, lernt voneinander, und stärkt den Zusammenhalt untereinander an diesen alle drei Jahre stattfindenden Treffen.

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