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Max Schwarz-Zurkinden: «Auf den Grill kommt Knospe-Gemüse»

Max Schwarz-Zurkinden: «Auf den Grill kommt Knospe-Gemüse»

Was wäre ein Grillfest ohne Peperoni, Aubergine und Zucchetti? Max Schwarz-Zurkinden von Schwarz Bio aus Villigen AG verrät, wie der seit zwanzig Jahren Knospe-zertifizierte Betrieb sein Sommergemüse anbaut. Herr Schwarz-Zurkinden, wann ist in der Schweiz Saison für Tomaten, Peperoni und Auberginen? Die Saison für Sommergemüse beginnt in der Schweiz ab Mitte Mai. Wegen dem kalten und sonnenarmen März begann die Saison dieses Jahr ein wenig später als üblich. Wir bauen biologisch an, weil die Produktionsweise nachhaltig ist und Rücksicht auf die natürlichen Ressourcen nimmt. Was braucht es, damit Ihr Bio-Gemüse gut gedeiht? Gutes Gemüse beginnt immer beim Samen, egal ob Klassiker oder schmackhafte moderne Sorte. Die Jungpflanze muss vor dem Setzen absolut gesund sein. Der passende Boden, die richtige Nährstoffversorgung, Licht und Wasser sind Grundlagen einer erfolgreichen Kultur. Je nach Gemüse brauchen wir im Gewächshaus zur Bestäubung Hummeln oder Nützlinge, die sich v

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Daniel Flühmann, Knospe-Landwirt: «Ich schätze den Austausch mit jenen, die unser Gemüse essen»

Daniel Flühmann, Knospe-Landwirt: «Ich schätze den Austausch mit jenen, die unser Gemüse essen»

Daniel Flühmann baut auf dem Bio-Betrieb Gumme in Thörishaus BE auf einer Viertelhektare eine Gemüsevielfalt für ein lokales Gemüseabo an. Der Betrieb befindet sich gerade im zweiten Jahr der Umstellung auf die Knospe. Im Gespräch erzählt er, was ihm die Bio-Bewirtschaftung und der enge Kontakt zu den Abonnentinnen und Abonnenten bedeutet. Herr Flühmann, wieso haben Sie sich entschieden, nach den Richtlinien von Bio Suisse zu produzieren? Wir bewirtschaften unsere Gemüsekulturen nach den Richtlinien von Bio Suisse. Mit der Umstellung auf die Knospe wollten wir ein Zeichen nach aussen senden, dass wir ökologisch und nachhaltig produzieren. Unsere Bewirtschaftungsweise geht sogar über die Standards der Richtlinien hinaus: Wir verwenden keinen Torf und bearbeiten den Boden so wenig wie möglich. Erzählen Sie etwas über Ihr Gemüseangebot. Findet man bei Ihnen alte Sorten, moderne Bio-Züchtungen oder von allem etwas? Im Jahresverlauf kommen wir auf etwa vierzig verschiedene Kul

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Ausgezeichnete nachhaltige Entwicklung bei Bio Partner Schweiz

Ausgezeichnete nachhaltige Entwicklung bei Bio Partner Schweiz

Bio Partner gewann den Nachhaltigkeitspreis für KMU-Unternehmen 2017 der Zürcher Kantonalbank. Diese Auszeichnung ist eine Bestätigung für das langjährige und systematische Engagement für die Nachhaltigkeit in allen Bereichen des Bio-Grosshändlers. Bio Suisse sprach darüber mit Urs Leibinger, seit 2012 Leiter Qualitäts- und Umweltmanagement bei Bio Partner. Er ist Naturwissenschafter mit langjähriger Erfahrung im Qualitätsbereich der Lebensmittelindustrie. Wie sind Umweltmanagement und nachhaltige Entwicklung bei Bio Partner organisiert? Wir versuchen beide Themen auf allen Stufen und in allen Bereichen im Unternehmen zu leben und zu entwickeln. Das Umweltmanagement ist bei mir angesiedelt, das Nachhaltigkeitsmanagement wird durch die Vorsitzende der Geschäftsleitung verantwortet. Zudem arbeiten Mitarbeitende aus allen Unternehmensbereichen im Rahmen von Arbeitsgruppen an Projekten für ökologische, soziale und unternehmerische Nachhaltigkeit mit. Wie ist die nachhaltige

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 Melanie Ackermann, Teamleader bei Varistor AG: «Der Trend geht in Richtung Doppelzertifizierungen.»

Melanie Ackermann, Teamleader bei Varistor AG: «Der Trend geht in Richtung Doppelzertifizierungen.»

Die Wertschätzung für das Engagement der Bäuerinnen und Bauern in den Herkunftsländern der importierten Produkte liegt Melanie Ackermann besonders am Herzen. Ihr Arbeitsalltag als Teamleader Trockenfrüchte und Nüsse bei der Beschaffungsfirma Varistor AG in Neuenhof bei Baden AG ist vielseitig: Während beispielsweise am Morgen ein Austausch mit einem Kunden aus der Schweiz auf dem Programm steht, der Produkte aus Usbekistan braucht, bespricht sie sich am Nachmittag mit einem langjährigen Partner aus der Türkei. «Ich kann mit dem, wofür mein Herz schlägt, nämlich Lebensmittel, tagtäglich im Kontakt sein, auch wenn ich das Produkt nicht immer in der Hand habe», sagt sie. Melanie Ackermann erklärt im Interview unter anderem anhand von Beispielen aus der Türkei, Ghana und Italien, wo für die Varistor AG die Herausforderungen liegen und warum der Trend in Richtung Bio und Fairtrade geht. Welche Rolle hat die Varistor AG in der Wertschöpfungskette? Wir verstehen uns als Beschaffung

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