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Wenn die Bio-Gärtnerei dem Torf Ade sagt

Wenn die Bio-Gärtnerei dem Torf Ade sagt

In der Huplant Bioproduktion im aargauischen Hirschthal wird biologisch und torffrei produziert. Das ist nicht selbstverständlich, denn unter Bio Suisse Richtlinien ist Torf im Umfang von maximal dreissig Prozent bei Beet- und Balkonpflanzen erlaubt. Auf dem Pionierbetrieb hat man jedoch mit dem kompletten Verzicht gute Erfahrungen gemacht. Bio und torffrei: Zu beiden Themen hat das Betriebsleiterpaar Adrian und Yvonne Huber, denen das Gartencenter und die Bioproduktion gehört, rasch eine Entscheidung gefällt. Sie produzieren Beet- und Balkonpflanzen, Kräuter, Gemüse und Grossstauden auf einer Fläche von 60 000 Quadratmeter – biologisch und torffrei. Auch Kokosfasern sind nicht ideal Torf entsteht, wenn Torfmoose unter Ausschluss von Sauerstoff verrotten. Pro Jahr entsteht aber nur eine winzige Schicht von einem Millimeter Torf. Abgebaut werden in Europa dagegen Mengen von jährlich 68 Millionen Kubikmeter. Torf speichert im grossen Stil Kohlenstoff, der beim Abbau und bei d

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Freilandhaltung: So ist es der Sau wohl!

Freilandhaltung: So ist es der Sau wohl!

Auf dem 43 Hektaren grossen Hof am Schwarzbach in Buchenloo, Wil ZH, betreiben Marianne und Werner Siegrist Schweine- und Schafzucht sowie Ackerbau. Einen Schweinestall sucht man hier vergeblich – die Tiere leben im Freiland. Den 23 Muttertieren, drei Ebern und den Jungtieren ist es dort wohl, wie Bio-Landwirtin Marianne Siegrist im Interview erklärt.

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Knospe-Bäckerei Neuhof: «Lebensmittel für Kopf, Herz und Bauch»

Knospe-Bäckerei Neuhof: «Lebensmittel für Kopf, Herz und Bauch»

Die Bäckerei Neuhof GmbH hat Anfang Februar 2019 in Schlieren ZH ihren neuen Standort und ersten Laden eröffnet, 2020 soll wenn möglich ein Café dazukommen. Der Betrieb, der bislang vom zürcherischen Bachs aus den Detailhandel belieferte, gehört zum Lehrbetriebsverbund axisBildung. Er bietet sechs Lehrstellen mit sozialpädagogischer Betreuung für Jugendliche mit individuellem Förderbedarf an. «Beste biologische Zutaten und gekonnte Handwerkskunst verwandeln jedes Getreidekorn in einen Hochgenuss», verspricht die Website der Bäckerei. Hintergründe dazu erklären der Geschäftsführer und Bäcker/Konditor Benjamin Korb und die Konditoreileiterin und bisherige Ausbildungsverantwortliche Mary Werder anlässlich der Neueröffnung.

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Glebuk Lukyanenko, Biolandwirt in der Ukraine: «Bio gemeinsam voranbringen»

Glebuk Lukyanenko, Biolandwirt in der Ukraine: «Bio gemeinsam voranbringen»

Das Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL und das Staatssekretariat für Wirtschaft in der Schweiz spielten eine tragende Rolle im Aufbau der Bio-Landwirtschaft in der Ukraine. Als das Bio-Markt-Entwicklungsprojekt 2005 startete, gab es 72 zertifizierte Bio-Bauern. Heute sind es rund 300. Einer der Vorzeigebetriebe ist Agroecology. Seit der Gründung vor vierzig Jahren gilt dieser als Pionier im Biolandbau in der Ukraine. Betriebsleiter Glebuk Lukyanenko, der den 7’500 Hektaren grossen Hof in dritter Generation betreibt, erläutert die besonderen Herausforderungen sowie die Zukunft des Biolandbaus in der Ukraine.

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La Côte – das andere Kiwi-Land

La Côte – das andere Kiwi-Land

Entgegen der verbreiteten Meinung ist Actinidia deliciosa keine exotische Frucht: Die Kiwi wird seit mehr als dreissig Jahren am Genfersee im Dorf Allaman VD biologisch angebaut. Entscheidend ist das Mikroklima auf dieser Mini-Halbinsel, die der Fluss im Lauf der Jahrhunderte am Seeufer ausgeformt hat.

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Chez Bio Suisse: Fondue- und Raclette-Käse aus Schaf- und Ziegenmilch

Chez Bio Suisse: Fondue- und Raclette-Käse aus Schaf- und Ziegenmilch

Die Bio-Käserei Prättigau produziert mit Schaf- und Ziegenmilch Käsespezialitäten, darunter neuerdings auch Raclette-Käse und Fondue-Mischungen. Der Raclette- Käse sowie die Fondue-Mischungen sind Nischenprodukte, gedacht für Liebhaberinnen und Liebhaber von Geiss- und Schafmilchprodukten, wie Genossenschafterin Ladina Lötscher im Interview ausführt. Die Genossenschaft konnte dank der Unterstützung und dem Engagement der Coop Patenschaft für Berggebiete, der Stiftung zur Erhaltung bäuerlicher Familienbetriebe sowie durch den Kanton Graubünden 2016 in die neuen Gebäude einziehen.

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