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Knospe-Fisch: Auch vom Grill eine Delikatesse


Fisch sorgt auf dem Grill für Abwechslung. August Nadler aus Rohr AG gibt uns einen Einblick in seine Biofischzucht und Tipps zur Zubereitung von Fisch auf dem Grill. Die Gewürz-Hausmischung bleibt hingegen ein gut gehütetes Geheimnis.


Die Familie Nadler züchtete schon immer naturnah und nachhaltig Forellen. So war August Nadler auch Ende der neunziger Jahre als Pionier mit dabei, als die Zertifizierung von Forellen mit der Knospe möglich wurde. Für ihn ist klar: Das Lebewesen steht stets im Zentrum. Für seine anstehende Pension konnte August Nadler eine passende Nachfolge finden. Diese wird den Betrieb weiterhin gemäss den Bio Suisse Richtlinien bewirtschaften. 

Herr Nadler, wie unterscheidet sich die Knospe-Fischzucht von der konventionellen?

Knospe-Fische verbringen mindestens die Hälfte ihrer Lebenszeit in einer natürlichen Umgebung. Erst mit eineinhalb Jahren darf man sie als Speisefische verkaufen. Das sichert langsames Wachstum und gute Qualität. Zudem sind Rückhaltezonen vorgeschrieben, um nebst Strömung auch Ruhestellen zu bieten. Maximal dürfen 20 Kilogramm Fische in 1000 Liter Wasser gehalten werden – bei der konventionellen Haltung gibt es keine Limite. Auch das Futter muss aus nachhaltiger Produktion stammen.


Wo kann man Ihre Fische kaufen?

Coop Nordwestschweiz ist ein sehr wichtiger Abnehmer. Zwei Stunden nach dem Schlachten sind die Fische in Basel bei Bell Seafood und dann im Laden. Die Frische ist bei Fisch absolut entscheidend. Bei uns vor Ort hat man sogar die Möglichkeit, sich seinen eigenen Fisch auszusuchen, denn unser Vorrat schwimmt! Das Schlachten geht dann gerade mal fünf Minuten.

Woraus besteht Ihr Angebot?

Wir verkaufen Regenbogen-, Bach- und Lachsforellen sowie Bachsaiblinge. Die Regenbogenforellen bereiten wir zudem mit unserer Gewürz-Hausmischung in Folie fixfertig für Grill und Backofen zu.

Was macht die Forelle in Gewürz-Hausmischung so lecker?

Die genaue Zusammensetzung ist geheim, aber die durch Bio Suisse zertifizierten Gewürze ergeben einen provenzalisch-mediterranen Geschmack. Es ist ein sehr leichtes, leckeres Gericht, weil die Forelle fettarm und bekömmlich ist.



So grilliert August Nadler am liebsten Fisch


  • Grössere Forelle filetieren
  • Filets beidseitig mit Salz und Pfeffer würzen und mit Olivenöl einpinseln
  • Fischfilets auf der heissen Gussplatte zuerst auf der Hautseite scharf anbraten, danach vorsichtig wenden und kurz Farbe annehmen lassen
  • Einen Schnitz Biozitrone dazu, et voilà!
  • Tipp: Gewürze und Kräuter in der Bauchhöhle des ganzen Fisches schmecken toll. Da empfiehlt sich eine Fischzange zum Wenden.




Knospe-Fisch: Auch vom Grill eine Delikatesse

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