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Eine Bio-Cuchaule «on the top»

Eine Bio-Cuchaule «on the top»

Die Cuchaule ist eine Safranbrioche, die traditionell zur Freiburger Kilbi gehört. Die Freiburger Spezialität, die Gérald Saudan seit 2008 in Bioqualität herstellt, wurde ein weiteres Mal mit der «Bio Gourmet Knospe» ausgezeichnet ...

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«Die Terminologie ‹biologisch› und ‹konventionell› finde ich komisch»

«Die Terminologie ‹biologisch› und ‹konventionell› finde ich komisch»

Die Gastronomie ist mitunter ein schnelllebiges Geschäft mit hoher Fluktuationsrate. So verwundert es nicht, dass Andreas Seiler nach seiner Lehre zum Koch im Hotel Mittenza in Muttenz BL Ende der 1980er zunächst einmal von Saisonstelle zu Saisonstelle tingelte. Es folgten die Hotelfachschule in Luzern, ein Managerposten in einem Fünf-Sterne-Hotel in Costa Rica, weitere Gastrojobs sowie die administrative Leitung des Migros-Fitnessparks Heuwaage in Basel. 2001 schliesslich gründete der heute 50-Jährige eine Familie und wurde sesshaft. Ohne jedoch stillzustehen. So übernahm Andreas Seiler im selben Jahr die Zügel bei der Gründung des «Bio Bistro», eines öko-sozialen Pionierprojekts im hippen Basler Quartierzentrum Gundeldinger Feld. 2006 wurde das Restaurant, das zum Bürgerspital Basel gehört, als erster Gastrobetrieb des Kantons mit der Knospe von Bio Suisse ausgezeichnet.

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Biotta und Rathgeb heizen klimafreundlich

Biotta und Rathgeb heizen klimafreundlich

Viele Unternehmen beschäftigen sich schon seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten mit der Frage, wie sie energieeffizienter werden und ihren CO2-Ausstoss minimieren können. Davon zeugen auch immer wieder erfolgreich umgesetzte Projekte. Nicht zuletzt in der Bio-Industrie, die sich quasi täglich mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzt. So auch die Schweizer Bio-Saft-Pionierin Biotta im thurgauischen Tägerwilen. Zusammen mit Rathgeb Bio, die in unmittelbarer Nachbarschaft Gewächshäuser für den Biogemüsebau betreibt, hat sie vor Kurzem eine Holzschnitzelheizung in Betrieb genommen: ein Leuchtturmprojekt.

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Grand Prix Bio Suisse geht an Engadiner Brauerei

Grand Prix Bio Suisse geht an Engadiner Brauerei

Vielen Biertrinkern ist es nicht bewusst: Beim grössten Teil der Schweizer Biere stammt nur das Wasser aus der Schweiz, Hopfen und Braugerste kommen aus dem Ausland. Die Bieraria Tschlin in der Bünder Gemeinde Martina kauft die Rohstoffe für ihre vier Hauptbiersorten hingegen in der Schweiz ein – dazu noch aus dem Berggebiet und in Knospe-Qualität. Die Biere mit den klingenden Namen «Tschlin cler», «Tschlin ambra», «Biera engiadinaisa Weizen» und «Alvetern/Edelweiss» werden also zu Recht als «100% Schweiz» und «100% Bio» beworben.

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So gut schmeckt Bio

So gut schmeckt Bio

Aussehen, Aroma, Geschmack, Textur, Harmonie und Abgang – eine Fachjury rund um den Sensoriker und Foodjournalisten Patrick Zbinden hat im Rahmen der Vergabe der Bio Gourmet Knospe sechs besonders gute Produkte mit einem Sonderpreis belohnt. Die Verleihung der Zusatzauszeichnung fand Ende November anlässlich der Foodexpo in Bern statt ...

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PIWI-Weine bei Coop

PIWI-Weine bei Coop

Im Bio-Rebbau werden mehr und mehr neue Sorten angebaut. Sie sind besonders widerstandsfähig und daher kaum krankheitsanfällig. In Zusammenarbeit mit den zwei renommierten Bio-Winzern Roland Lenz und Bruno Martin nimmt Coop erstmal drei dieser neuen Sorten in ihr Weinangebot auf. Sylvia Berger, Category Managerin Weine, erzählt, wieso Coop Weinliebhabern diese drei ganz besonderen «Naturtalente» anbietet.

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«Die Verbundenheit mit der Natur ist ein Privileg»

«Die Verbundenheit mit der Natur ist ein Privileg»

Auf dem «Spatzehof» engagieren sich zwei einstige «Quereinsteiger» mit viel Liebe und ebenso viel Erfolg für den Biolandbau. In ihrem kleinen Paradies gedeihen nicht nur besonders feine Äpfel oder Trauben, auch Mutterkühe, Kälber und der imposante Stier fühlen sich sichtlich wohl. Dass sich die Biofarm «mit Ehrlichkeit bis an die Verkaufsfront» für ihre Apfelproduktion einsetzt, wissen Ueli und Denise Halter schon lang zu schätzen.

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«Wir müssen die Konsumenten als Partner gewinnen»

«Wir müssen die Konsumenten als Partner gewinnen»

im Bild: Richard Schierscher und Sohn Liechtenstein ist eine Bio-Hochburg. Das liegt auch an Bio Liechtenstein. Vor 20 Jahren gegründet, hat der Verein den biologischen Landbau schrittweise weiterentwickelt und die Wahrnehmung für Bio in der Öffentlichkeit gestärkt. Anita Gstöhl, Co-Präsidentin, und Richard Schierscher, Vorstandmitglied der ersten Stunde, im Gespräch.

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Aufs richtige Schwein gesetzt

Aufs richtige Schwein gesetzt

In mehr als 20 Jahren leidenschaftlicher Arbeit hat Lori Spuhler aus seinem Ifanghof im aargauischen Wislikofen einen Vorzeigebetrieb für streng Bio-konforme Schweinezucht geformt. Und die Resultate, die er mit seinem Mehraufwand erzielt, geben ihm auf allen Ebenen recht.

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«Unsere Arbeit muss weitergehen»

«Unsere Arbeit muss weitergehen»

Den Chefplatz in der grossen Saatgut-Scheune und auf den Feldern von Feldbach mit Blick auf den Zürichsee hat er ein Jahr vor der Pensionierung geräumt. Doch keine Frage: Der Pionier, der seit Jahrzehnten unablässig für die Zukunft sät und forscht, bleibt sowohl der Scholle als auch der Bio-Zuchtgemeinde erhalten. Gespräch mit Peter Kunz zu 35 Jahre Getreidezüchtung.

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«Was Kindern schmeckt, soll die Umwelt schonen»

«Was Kindern schmeckt, soll die Umwelt schonen»

Geht es um die Nachhaltigkeit, ist Menu and More ein echtes Vorbild. Denn die mittelgrosse Verpflegungsanbieterin, die in der Deutschschweiz die Mittagstische zahlreicher Schulen und Krippen mit Essen versorgt, unternimmt seit Jahren grosse Anstrengungen im Bereich Umwelt und Klima. Dies gemäss dem Leitbild: «Weil Kinder das Grösste sind, tragen wir bereits heute die Verantwortung für die Generation von morgen.» Dazu gehört nicht nur der Ausbau des Angebots an biozertifizierter Verpflegung und vegetarischen Gerichten oder der Einsatz erneuerbarer Energien. Als erster Schweizer Betrieb der Branche überhaupt verzichtet Menu and More komplett auf den Einsatz palmölhaltiger Produkte, wie Geschäftsführer Markus Daniel im Gespräch mit Bio Suisse erklärt.

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Problematische Papierverpackungen

Problematische Papierverpackungen

Vor zwei Jahren untersuchte der Verband der Kantonschemikerinnen und Kantonschemiker der Schweiz Lebensmittelverpackungen aus Papier und Karton. Darunter Kaffeebecher, Pizzaboxen, Papiersäcke für Mehl und Getreide, Brotsäcke sowie Verpackungen für Take-away-Produkte. Die Ergebnisse der chemischen Analysen liessen aufhorchen. Es fanden sich zum Teil hohe Rückstände von ungeeigneten Verpackungstinten, chlorhaltigen Verbindungen und Mineralöl. Inhaltsstoffe, bei denen das Risiko besteht, dass Bestandteile davon in die Lebensmittel übergehen, die sie eigentlich schützen sollten. Besser geworden ist es laut dem damals federführenden St. Galler Kantonschemiker Pius Kölbener seit der Untersuchung nicht. Gegenüber Bio Suisse erläutert er, wo die Knackpunkte liegen – und verweist dabei mehrmals auf die gesetzlich vorgeschriebene Pflicht zur Selbstkontrolle.

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«Die Leute haben die Nase voll von Produkten mit verstecktem Zucker»

«Die Leute haben die Nase voll von Produkten mit verstecktem Zucker»

Mexikanische Stängeliglace von einem Exilmünchner in Lausanne – wahrlich, die Geschichte von Hanno Schatz und seiner kleinen Bio-Glace-Manufaktur ist eine, die das Leben schreibt. Schliesslich hätte es auch anders kommen können. Nach einem erfolgreich abgeschlossenen Wirtschafts- und Marketingstudium in Berlin, Paris und London zog es den Deutschen in die Schweiz. Fünf Jahre arbeitete er bei Nestlé im Marketing und in der Produktentwicklung. Doch so richtig glücklich wurde er dabei nicht: «In dieser Zeit habe ich sehr viel gelernt, aber die Philosophie des Unternehmens entsprach überhaupt nicht meinen eigenen Werten», sagt er. Das habe ihn fast in ein Burnout getrieben. Hanno Schatz kündigte, ging mit seiner Frau Anaïs auf Weltreise und überlegte sich dabei, sein eigenes Projekt zu starten.

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Zwanzig Jahre Bio-Burger vor dem Zofinger Stadthaus

Zwanzig Jahre Bio-Burger vor dem Zofinger Stadthaus

Der Bio Marché ist seit zwei Jahrzehnten ein beliebter Treffpunkt von Jung und Alt. Für den Bio-Hof Scheibler ist das Schweizer Bio-Festival Anfang Sommer auch ein Familientreffen am Grill. Die Angus-Rinder auf der Anhöhe oberhalb Oftringen AG haben soeben Zugang zu einem zusätzlichen Stück Weide mit frischem Gras erhalten und lassen sich durch nichts stören. Sie gehören zum Bio-Hof, der von Dieter Scheibler, unter anderem Leiter der Bio Suisse Fachgruppe Gemüse und Delegierter der Mitgliedorganisation Bio Aargau, seiner Frau Carole und dem Angestellten Beat, seinem Bruder, bewirtschaftet wird. Der Betrieb umfasst rund vierzig Hektaren landwirtschaftliche Nutzfläche, ebenso viele Mutterkühe und einige Pensionspferde. Dazu kommen die Produktion von Verarbeitungsgemüse, hauptsächlich Erbsen, Bohnen und Spinat, sowie der Anbau von Dinkel und Weizen. Sortiment vom Angus-Beef bis Zahnpasta Scheiblers Produkte gelangen in die Gastronomie und den Detailhandel, zentral ist auch die V

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Mildes Joghurt mit Früchten, alles von hier!

Mildes Joghurt mit Früchten, alles von hier!

In der Region Seeland ist Hanspeter Zaugg geboren. Hierher kam er zurück nach erfolgreichen Jahren als Fachberater bei der Schweizerischen Käseunion, später als Verkaufschef bei einer Tessiner Käseimportfirma. «Um die kleine Molkerei meines Vaters nicht im Stich zu lassen», sagt er. Das Seeland-Label jedenfalls scheint zu seiner ADN zu gehören. Für diesen Molkereimeister gehören auch die Bio-Milch und die Bio-Früchte der Region zusammen. Zu hundert Prozent.

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Wenn die Bio-Gärtnerei dem Torf Ade sagt

Wenn die Bio-Gärtnerei dem Torf Ade sagt

In der Huplant Bioproduktion im aargauischen Hirschthal wird biologisch und torffrei produziert. Das ist nicht selbstverständlich, denn unter Bio Suisse Richtlinien ist Torf im Umfang von maximal dreissig Prozent bei Beet- und Balkonpflanzen erlaubt. Auf dem Pionierbetrieb hat man jedoch mit dem kompletten Verzicht gute Erfahrungen gemacht. Bio und torffrei: Zu beiden Themen hat das Betriebsleiterpaar Adrian und Yvonne Huber, denen das Gartencenter und die Bioproduktion gehört, rasch eine Entscheidung gefällt. Sie produzieren Beet- und Balkonpflanzen, Kräuter, Gemüse und Grossstauden auf einer Fläche von 60 000 Quadratmeter – biologisch und torffrei. Auch Kokosfasern sind nicht ideal Torf entsteht, wenn Torfmoose unter Ausschluss von Sauerstoff verrotten. Pro Jahr entsteht aber nur eine winzige Schicht von einem Millimeter Torf. Abgebaut werden in Europa dagegen Mengen von jährlich 68 Millionen Kubikmeter. Torf speichert im grossen Stil Kohlenstoff, der beim Abbau und bei d

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Freilandhaltung: So ist es der Sau wohl!

Freilandhaltung: So ist es der Sau wohl!

Auf dem 43 Hektaren grossen Hof am Schwarzbach in Buchenloo, Wil ZH, betreiben Marianne und Werner Siegrist Schweine- und Schafzucht sowie Ackerbau. Einen Schweinestall sucht man hier vergeblich – die Tiere leben im Freiland. Den 23 Muttertieren, drei Ebern und den Jungtieren ist es dort wohl, wie Bio-Landwirtin Marianne Siegrist im Interview erklärt.

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Knospe-Bäckerei Neuhof: «Lebensmittel für Kopf, Herz und Bauch»

Knospe-Bäckerei Neuhof: «Lebensmittel für Kopf, Herz und Bauch»

Die Bäckerei Neuhof GmbH hat Anfang Februar 2019 in Schlieren ZH ihren neuen Standort und ersten Laden eröffnet, 2020 soll wenn möglich ein Café dazukommen. Der Betrieb, der bislang vom zürcherischen Bachs aus den Detailhandel belieferte, gehört zum Lehrbetriebsverbund axisBildung. Er bietet sechs Lehrstellen mit sozialpädagogischer Betreuung für Jugendliche mit individuellem Förderbedarf an. «Beste biologische Zutaten und gekonnte Handwerkskunst verwandeln jedes Getreidekorn in einen Hochgenuss», verspricht die Website der Bäckerei. Hintergründe dazu erklären der Geschäftsführer und Bäcker/Konditor Benjamin Korb und die Konditoreileiterin und bisherige Ausbildungsverantwortliche Mary Werder anlässlich der Neueröffnung.

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Glebuk Lukyanenko, Biolandwirt in der Ukraine: «Bio gemeinsam voranbringen»

Glebuk Lukyanenko, Biolandwirt in der Ukraine: «Bio gemeinsam voranbringen»

Das Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL und das Staatssekretariat für Wirtschaft in der Schweiz spielten eine tragende Rolle im Aufbau der Bio-Landwirtschaft in der Ukraine. Als das Bio-Markt-Entwicklungsprojekt 2005 startete, gab es 72 zertifizierte Bio-Bauern. Heute sind es rund 300. Einer der Vorzeigebetriebe ist Agroecology. Seit der Gründung vor vierzig Jahren gilt dieser als Pionier im Biolandbau in der Ukraine. Betriebsleiter Glebuk Lukyanenko, der den 7’500 Hektaren grossen Hof in dritter Generation betreibt, erläutert die besonderen Herausforderungen sowie die Zukunft des Biolandbaus in der Ukraine.

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La Côte – das andere Kiwi-Land

La Côte – das andere Kiwi-Land

Entgegen der verbreiteten Meinung ist Actinidia deliciosa keine exotische Frucht: Die Kiwi wird seit mehr als dreissig Jahren am Genfersee im Dorf Allaman VD biologisch angebaut. Entscheidend ist das Mikroklima auf dieser Mini-Halbinsel, die der Fluss im Lauf der Jahrhunderte am Seeufer ausgeformt hat.

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Chez Bio Suisse: Fondue- und Raclette-Käse aus Schaf- und Ziegenmilch

Chez Bio Suisse: Fondue- und Raclette-Käse aus Schaf- und Ziegenmilch

Die Bio-Käserei Prättigau produziert mit Schaf- und Ziegenmilch Käsespezialitäten, darunter neuerdings auch Raclette-Käse und Fondue-Mischungen. Der Raclette- Käse sowie die Fondue-Mischungen sind Nischenprodukte, gedacht für Liebhaberinnen und Liebhaber von Geiss- und Schafmilchprodukten, wie Genossenschafterin Ladina Lötscher im Interview ausführt. Die Genossenschaft konnte dank der Unterstützung und dem Engagement der Coop Patenschaft für Berggebiete, der Stiftung zur Erhaltung bäuerlicher Familienbetriebe sowie durch den Kanton Graubünden 2016 in die neuen Gebäude einziehen.

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