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Pasta Fiorelli: Nudelmanufaktur aus Leidenschaft

Pasta Fiorelli: Nudelmanufaktur aus Leidenschaft

«Manchmal sollte man sich statt Sorgen lieber Nudeln machen», heisst es bei Pasta Fiorelli. Inhaberin Margrit Vogt macht Unmögliches möglich und erschafft aus einem Architekturbüro eine professionelle Nudelmanufaktur.  Margrit Vogt liebt nicht nur gutes Essen und biologische Zutaten, sie tüftelt auch gerne an neuen Rezepturen und ist vor allem eines: Gut organisiert und stark in der Umsetzung. Das muss sie auch sein, denn bei Pasta Fiorelli kümmerte sich die 63-jährige Margrit Vogt bis vor Kurzem um alles allein: Von der Beschaffung der Rohstoffe wie den Bio-Eiern direkt ab dem liechtensteinischen Riethof zu speziellen Bio-Mehlsorten über die Teigwarenherstellung und -Trocknung bis hin zur fachmännischen, manuellen Verpackung mit den sorgfältig bedruckten Etiketten. Auch für die Lagerung und termingerechte Auslieferung ihrer Pasta Fiorelli und das Backoffice ist sie selbst zuständig. «Die Arbeit macht mir Freude», so Margrit Vogt. Was als Hobby begann - Pasta für den Eigengebrauch - ha

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Bio auf Erfolgskurs: «Bio wuchs um knapp 20 Prozent»

Bio auf Erfolgskurs: «Bio wuchs um knapp 20 Prozent»

Das Jahr 2020 war ein richtiges Rekordjahr für die Bio-Branche in der Schweiz. Bio wuchs 2020 um knapp 20 Prozent. Wie dies zu erklären ist, welche Produkte besonders gefragt sind und wie eine Prognose auf das aktuelle Jahr aussehen kann, verrät Jürg Schenkel, Marketingleiter bei Bio Suisse.  Die Knospe erzielt 2020 neue Bestmarken. Wir konnten in der Bio-Branche gleich mehrere Rekorde verbuchen: 445 Franken gaben die Menschen in der Schweiz im Jahr 2020 pro Kopf und Jahr für Bio-Lebensmittel aus. Das ist weltweit einzigartig! Dass Bio nicht nur ein vager Trend ist, sondern tatkräftig stärker nachgefragt wird, zeigt sich im Konsumverhalten: Die Schweizer kauften Bio wie nie zuvor: Der Absatz von Bio-Produkten wuchs um satte 19,1 Prozent! Weitere Spannende Fakten erfahren Sie im Interview an Anlehnung an die Jahresmedienkonferenz von Bio Suisse. Jürg Schenkel, Marketingleiter Herr Schenkel, wie beurteilen Sie als Marketingleiter das Jahr 2020 für die Bio-Branche in der Schweiz?  Das Wac

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Bruderhahnaufzucht – Eine Lösung zum Dilemma Küken töten?

Bruderhahnaufzucht – Eine Lösung zum Dilemma Küken töten?

Auch unangenehme Themen sollen hier diskutiert werden. Das Kükentöten in der Eierproduktion ist uns als Bio-Verband der Schweiz ein Dorn im Auge. Männliche Küken werden nach dem Schlüpfen mit Gas eingeschläfert. Bio Suisse sucht nach Lösungen. Im Gespräch mit Adrian Schlageter, Projektleiter Tierwohl bei Bio Suisse.  Adrian Schlageter, viele Konsumenten verstehen nicht, wieso Küken überhaupt getötet werden. Was sind die Hintergründe? Das Kükentöten ist ein weltweites Problem. Der Ursprung hängt mit dem Züchtungsfortschritt und den Leistungsrassen zusammen: Man hat entweder Masthühner für die Fleischproduktion oder Legehennen für die Eierproduktion. Also Legehybride oder Masthybride, beide Tiere haben unterschiedliche Merkmale und Ausprägungen, sie sind auf die Produktion und Leistung ihres Gebiets spezialisiert. Die Masttiere setzen rasch viel Fleisch an, dabei werden männliche und weibliche Tiere genutzt. Bei der Eierproduktion ist es anders: Sie setzen nicht so viel Fleisch an, daf

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Junghähne im Junghennenstall

Junghähne im Junghennenstall

Um sich als Alternative zum Kükentöten etablieren zu können, muss die Bruderhahnmast wirtschaftlicher werden. Ob und wie das geht, soll eine Praxisstudie mit 4000er-Ställen zeigen. Die Bruderhähne auf dem Hof der Familie Donat entwickeln sich gut. Im Hintergrund: Schlechtwetterauslauf und Weide Es ist eine Premiere für Dominik und Ruedi Donat. Und ein  Experiment. In ihrem Aufzuchtstall auf dem Bollhof im aargauischen  Wohlen tummeln sich für einmal keine Junghennen,  sondern Junghähne. Insgesamt 4000 an der Zahl. Bei den  46 Tage alten Tieren handelt es sich um die Brüder von Hennen der Rasse Brown Nick. Ein leistungsfähiger Legehybrid,  gezüchtet für die Eierproduktion. Nun ist es nicht so, dass  Sohn Dominik und Vater Ruedi, die ihren Knospe-Hof als Generationengemeinschaft führen, sich dazu entschieden hätten,  auf die Bruderhahnmast umzusatteln. Junghennen, sagen sie, seien seit Jahren stark gesucht, Aufzuchten gebe es wenig. Es  sei nicht geplant, das aufzugeben. Vielmehr haben s

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«Bio muss man im Herzen tragen, nicht im Portemonnaie»

«Bio muss man im Herzen tragen, nicht im Portemonnaie»

Sanft auf dem Hügel gelegen, eingebettet zwischen Wäldern und Hecken, erstreckt sich der Bio-Betrieb Chrömeli von Iris und Bernhard Hänni in Noflen, unweit von Thun. Seit 1969 verzichten sie schon auf unnötige Dünger, doch Bernhard Hänni will mehr: Nachhaltige, aufbauende Anbausysteme. Zudem tüftelt er an neuen Maschinen für die pfluglose Bodenbearbeitung und gibt aus ethischen Gründen erst die Milchwirtschaft, dann auch die Legehennen auf. Werte und Grundsätze Bernhard Hänni steht ein für seine Meinung und lebt seine Ideale mit allen Konsequenzen. Dies hat dazu geführt, dass der Bio-Hof jetzt einen leerstehenden Hühnerstall hat. Und das, obwohl Bio-Eier gefragt sind. «Für mich hat es nicht mehr gestimmt. Auch wenn die Kunden unsere Bio-Eier mochten, ich konnte aus ethischen Gründen nicht mehr dahinterstehen – trotz Bruderhahnaufzucht.» Von einem Tag auf den anderen, als die Hühner geschlachtet wurden, war das Thema Eier vom Tisch. Bei 100’000 Eiern pro Jahr gar nicht so einfach. Von d

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Mehr Bio in Kantinen, Spitälern und Kitas?

Mehr Bio in Kantinen, Spitälern und Kitas?

Mensen, Kindertagesstätten, Heime, Spitäler und grosse Betriebskantinen: Sie alle tischen riesige Mengen an Speisen auf, jedoch zum grössten Teil nicht in Bio-Qualität. Zumindest nicht bei uns in der Schweiz. Wieso dies so ist und wie eine mögliche Zukunftsprognose aussehen kann, erfahren Sie im Gespräch mit Reto Thörig, Projektleiter Gemeinschaftsgastronomie bei Bio Suisse. Um Bio-Speisen zu fördern und im grösseren Stil in der öffentlichen Verpflegung zu etablieren, braucht es mehr als bewusste Konsumentinnen und Konsumenten. Für Bio Suisse ist die Gemeinschaftsgastronomie von Bedeutung, weil dort enorme Mengen an Speisen verarbeitet werden. Reto Thörig arbeitet seit September 2020 daran, die Gemeinschaftsgastronomie auf den Bio-Geschmack zu bringen. Reto Thörig, wieso ist Bio in der Gemeinschaftsgastronomie bisher kaum vertreten? In der Tat stehen Bio-Speisen in der Schweiz leider nicht auf dem Speiseplan der Grossküchen. Dafür gibt es verschiedene Gründe: Zum einen haben die grosse

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Bio-Gitzifleisch: Nicht nur zu Ostern eine Delikatesse

Bio-Gitzifleisch: Nicht nur zu Ostern eine Delikatesse

Eigentlich sind Ziegen die perfekten Nutztiere: sie fressen Pflanzen, die andere Tiere verschmähen, an Stellen, an die andere Tiere gar nicht erst hinkommen. Mit ihrem geringen Gewicht schonen sie dabei den Boden. Anna Pearson nimmt Sie mit zum Ziegenhof Geiss-Pur in die Bündner Berge. Sie spricht mit Knospe-Produzentin Ladina Lötscher über das Projekt «Bündner Bio-Berg-Gitzi» und kocht aus dem zarten Gitzi-Fleisch ein indisches Korma. Ziegen sind geradezu prädestiniert für die Landschaftspflege in unseren Bergregionen. Sie sind aber nicht nur Lieferanten von Milch, sondern auch von schmackhaftem Fleisch. Während Ziegenmilchprodukte immer beliebter werden, wird in der Schweiz allerdings kaum Gitzifleisch gegessen – und wenn, dann hauptsächlich an Ostern und nur von Liebhabern. Das soll sich ändern: das Projekt «Bündner Bio-Berg-Gitzi» will die Fleisch-Spezialität auf unsere Teller bringen! Ohne Gitzi kein Ziegenkäse Das Fleisch der Gitzi wird kaum nachgefragt. Die Gründe dafür sind vie

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Mehr aus Bio-Ziegenmilch

Mehr aus Bio-Ziegenmilch

Im aargauischen Elfingen betreiben Karin und Thomas Wüthrich einen Ziegenhof. Ihr Quark und ihr Frischkäse wurde im vergangenen Jahr mit der Bio Gourmet Knospe ausgezeichnet. Foodjournalistin Esther Kern hat den Zigenhof besucht und gibt einen Einblick. Zudem gibt es ein leckeres Rezept mit Bio-Ziegenquark. Ziegenmilch ist zwar nicht mehrheitsfähig. Doch wer sie liebt, der tut es von ganzem Herzen. Das spürt man auch auf dem Ziegenhof Elfingen. «Wir haben nie vorige Milch», sagt die Bäuerin Karin Wüthrich. «Im Gegenteil, eher zu wenig.» Als das Paar den Hof 2003 übernahm, wurde er mit Kühen und Schweinen geführt. Als Hobby kauften die beiden ein paar Jahre später drei Saanenziegen, «ich hatte das Melken etwas vermisst», so Wüthrich. Es wurden immer mehr, bis heute, wo über 100 Tiere auf dem Hof leben. «Geissenhaltung», sagt Thomas Wüthrich, «ist hier sinnvoll, unser Land ist sehr steil.» Auch ein paar Mutterkühe hat es auf dem Hof. Aber: Geissen, sagen die Wüthrichs, gefielen ihnen als

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