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Nachhaltigkeit und Import: Die Jackfrucht als Alternative zu Fleisch

Nachhaltigkeit und Import: Die Jackfrucht als Alternative zu Fleisch

Haben Sie schon einmal Jackfrucht probiert? Und zwar nicht als Frucht, sondern als schmackhafte Fleischalternative. Wir sprechen mit Boris Leko, Gründer von Elephant Mountain, über die exotische Frucht, faire Handelsbeziehungen und Nachhaltigkeit in sozialen, ökologischen und ökonomischen Bereichen. Jackfrucht – mehr als eine Frucht Die Jackfrucht gilt als schwerste Baumfrucht der Welt und wird in tropischen Gebieten kultiviert. Die Hauptanbauländer sind Indien, Bangladesch, Thailand und Sri Lanka. Nicht zu verwechseln ist sie mit der Durian: Beide Früchte haben eine stachelige Schale und sehen recht ähnlich aus, sind aber ganz unterschiedlich. Eine Besonderheit der Jackfrucht ist die variable Verwendung je nach Erntezeitpunkt. Reif geerntet, ist sie als Frucht geniessbar und süss. Wird sie hingegen noch unreif geerntet und in Salz eingelegt, kann die Jackfrucht wie Gemüse zubereitet werden. In asiatischen Ländern gehört sie deswegen zu den Grundnahrungsmitteln. Das Fruchtfleisch kommt

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Kräuterzauber aus dem Appenzell

Kräuterzauber aus dem Appenzell

Nicht nur einen grünen Daumen, sondern auch ein tiefes Wissen rund um die Kraft und Wirkung von Kräutern und Heilpflanzen hat Martina Rocco. Ihr Garten ist seit Januar 2021 Knospe-zertifiziert und dient als Basis der vielfältigen Rezepturen für pflegende Naturkosmetik von Kopf bis Fuss, wirksame und umweltverträgliche Putzmittel, inspirierende Workshops und Kräuterwanderungen im Appenzell.  Wer durch Stein, Appenzell, fährt, wird das wunderschöne Appenzellerhaus von Martina Rocco im Gedächtnis behalten und insbesondere der vorgelagerte, terrassenartige Kräutergarten. Seit Januar 2021 ist er Knospe-zertifiziert. «Für mich war es naheliegend, die Zertifizierung zu beantragen, denn Gift habe ich noch nie verwendet,», so Kräuterfee Martina Rocco. Damit stellt sie in der Schweiz als Einzige Naturkosmetik mit Knospe-zertifizierten Kräutern und Heilpflanzen her. Die Bio Suisse Zertifizierung war ihr wichtiger als etwa «NaTrue» für Kosmetik, denn die Knospe ist hierzulande bekannt und ein Güte

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Wo Haselnüsse auf Bäumen wachsen

Wo Haselnüsse auf Bäumen wachsen

Wer knackt die Haselnuss? In der Schweiz ist es Andreas Gauch. Der Haselnusspionier hat mit angepassten Sorten experimentiert, eine neue Anbautechnik und ein effizientes Erntesystem entwickelt. Damit geht der Bio-Landwirt ganz eigene Wege und wagt sich an eine absolute Nischenkultur. Haselnüsse aus der Schweiz – oder der Türkei? Haselnüsse sind gefragt. Nicht nur als gesunder Snack. Die Bäckerei- und insbesondere die Süsswarenindustrie importieren ca. 10`000 Tonnen Haselnüsse pro Jahr. Die Haselnüsse dafür kommen aber vorwiegend aus der Türkei. Die Schwarzmeerregion ist somit der wichtigste Player im Haselnussmarkt – von dort stammen knapp 80% der Haselnüsse weltweit. Und das, obwohl die Haselnuss neben der Walnuss und Edelkastanie eigentlich bei uns heimisch ist. Bio-Landwirt Andreas Gauch setzt in seiner Baumschule im aargauischen Niederwil auf die Haselnuss als ökologisch nachhaltige Alternativkultur. Auf dem Reusshof bewirtschaftet er eine Haselnussplantage von 1,7 Hektaren. Sei

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