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Luft und Licht für Schweine

Luft und Licht für Schweine

Kühe, Schafe, Hühner und Ziegen – nicht nur Kinder freuen sich, wenn man Tiere auf der Weide trifft. Das Schwein findet man in der Landwirtschaft jedoch selten im Freien. Die Schweinehaltung geschieht meistens hinter verschlossenen Türen. Nicht so bei den Husys auf dem Bio-Hof Mönchmatten in Unterentfelden, Aargau.

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Gelebte Nachhaltigkeit in der Gastro

Gelebte Nachhaltigkeit in der Gastro

Still und leise hat Tanja Büsser das Schäfli in Uznach zu einem der wohl nachhaltigsten Restaurants der Schweiz gemacht. Kein Produkt, von dem sie den Produzenten nicht kennt. Das war vor bald 20 Jahren, als sie anfing, noch ganz anders. Die Milch für den Kaffeeschaum war der Auslöser. Denn eines Tages, erzählt Tanja Büsser, «hat sie sich nicht mehr schäumen lassen. Ich fragte einen Molkereiexperten, was der Grund sein könnte.» Erst da habe sie erfahren, wie Industriemilch verarbeitet wird und sich erst da gefragt, wo ihre Lebensmittel eigentlich herkommen. «Als ich das Schäfli 2003 übernommen habe, kaufte ich bei den üblichen Kanälen Massenware ein», so die Köchin. Nach dem Aha-Effekt mit der Milch machte sie sich daran, jedes Produkt in ihrem Restaurant zu überprüfen und dafür Produzenten zu suchen, die saisonal und nachhaltig sind. Wie sie die Produzenten gefunden hat? Mit vielen Besuchen auf Biomärkten etwa, erinnert sie sich. Rumfragen, Produzenten persönlich treffen. Wer mit ih

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Darf man Tiere nutzen?

Darf man Tiere nutzen?

Tierethik ist ein brisantes Thema. In der biologischen Landwirtschaft ist Tierwohl ein wichtiges Anliegen und ein Grund, weshalb sich viele Konsumenten für «Bio» entscheiden. Dennoch sprechen wir allgemein von «Nutztieren». Wer gibt uns das Recht, Tiere zu nutzen und welche Standards schulden wir den Tieren? 

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Milch ganz aus Gras

Milch ganz aus Gras

Bio-Bauer Hans Braun hat als Viehzüchter einen anderen Weg eingeschlagen, als von ihm erwartet wurde und einen eigentlichen Modell-Betrieb geschaffen. Kühe können etwas, was wir Menschen nicht können: Sich ausschliesslich von Gras ernähren, respektive dessen Hauptbestandteil, die Zellulose, verdauen. Das macht Kühe auch aus Sicht der Umwelt interessant, obwohl sie wegen ihres Methanausstosses in der Kritik stehen. Denn erstens können sie so aus Flächen, auf denen kein Ackerbau möglich ist, Lebensmittel für Menschen produzieren. Zweitens können diese Weideflächen den tierischen Methanausstoss bezüglich Klimawirkung teilweise kompensieren, weil die Wurzelmasse des Grases Kohlenstoff im Boden bindet.   Bio-Knospe-Milch: Das sind Unterschiede Milch mit der Bio-Knospe stammt ausschliesslich aus Schweizer Bio-Betrieben, welche die Richtlinien von Bio Suisse einhalten. Dazu gehört unter anderem die Haltung der Tiere auf der Weide von Frühling bis Herbst an mindestens 26 Tagen pro Monat.

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Nachhaltigkeit und Import: Die Jackfrucht als Alternative zu Fleisch

Nachhaltigkeit und Import: Die Jackfrucht als Alternative zu Fleisch

Haben Sie schon einmal Jackfrucht probiert? Und zwar nicht als Frucht, sondern als schmackhafte Fleischalternative. Wir sprechen mit Boris Leko, Gründer von Elephant Mountain, über die exotische Frucht, faire Handelsbeziehungen und Nachhaltigkeit in sozialen, ökologischen und ökonomischen Bereichen. Jackfrucht – mehr als eine Frucht Die Jackfrucht gilt als schwerste Baumfrucht der Welt und wird in tropischen Gebieten kultiviert. Die Hauptanbauländer sind Indien, Bangladesch, Thailand und Sri Lanka. Nicht zu verwechseln ist sie mit der Durian: Beide Früchte haben eine stachelige Schale und sehen recht ähnlich aus, sind aber ganz unterschiedlich. Eine Besonderheit der Jackfrucht ist die variable Verwendung je nach Erntezeitpunkt. Reif geerntet, ist sie als Frucht geniessbar und süss. Wird sie hingegen noch unreif geerntet und in Salz eingelegt, kann die Jackfrucht wie Gemüse zubereitet werden. In asiatischen Ländern gehört sie deswegen zu den Grundnahrungsmitteln. Das Fruchtfleisch kommt

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Kräuterzauber aus dem Appenzell

Kräuterzauber aus dem Appenzell

Nicht nur einen grünen Daumen, sondern auch ein tiefes Wissen rund um die Kraft und Wirkung von Kräutern und Heilpflanzen hat Martina Rocco. Ihr Garten ist seit Januar 2021 Knospe-zertifiziert und dient als Basis der vielfältigen Rezepturen für pflegende Naturkosmetik von Kopf bis Fuss, wirksame und umweltverträgliche Putzmittel, inspirierende Workshops und Kräuterwanderungen im Appenzell.  Wer durch Stein, Appenzell, fährt, wird das wunderschöne Appenzellerhaus von Martina Rocco im Gedächtnis behalten und insbesondere der vorgelagerte, terrassenartige Kräutergarten. Seit Januar 2021 ist er Knospe-zertifiziert. «Für mich war es naheliegend, die Zertifizierung zu beantragen, denn Gift habe ich noch nie verwendet,», so Kräuterfee Martina Rocco. Damit stellt sie in der Schweiz als Einzige Naturkosmetik mit Knospe-zertifizierten Kräutern und Heilpflanzen her. Die Bio Suisse Zertifizierung war ihr wichtiger als etwa «NaTrue» für Kosmetik, denn die Knospe ist hierzulande bekannt und ein Güte

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Wo Haselnüsse auf Bäumen wachsen

Wo Haselnüsse auf Bäumen wachsen

Wer knackt die Haselnuss? In der Schweiz ist es Andreas Gauch. Der Haselnusspionier hat mit angepassten Sorten experimentiert, eine neue Anbautechnik und ein effizientes Erntesystem entwickelt. Damit geht der Bio-Landwirt ganz eigene Wege und wagt sich an eine absolute Nischenkultur. Haselnüsse aus der Schweiz – oder der Türkei? Haselnüsse sind gefragt. Nicht nur als gesunder Snack. Die Bäckerei- und insbesondere die Süsswarenindustrie importieren ca. 10`000 Tonnen Haselnüsse pro Jahr. Die Haselnüsse dafür kommen aber vorwiegend aus der Türkei. Die Schwarzmeerregion ist somit der wichtigste Player im Haselnussmarkt – von dort stammen knapp 80% der Haselnüsse weltweit. Und das, obwohl die Haselnuss neben der Walnuss und Edelkastanie eigentlich bei uns heimisch ist. Bio-Landwirt Andreas Gauch setzt in seiner Baumschule im aargauischen Niederwil auf die Haselnuss als ökologisch nachhaltige Alternativkultur. Auf dem Reusshof bewirtschaftet er eine Haselnussplantage von 1,7 Hektaren. Sei

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