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«Was Kindern schmeckt, soll die Umwelt schonen»

«Was Kindern schmeckt, soll die Umwelt schonen»

Geht es um die Nachhaltigkeit, ist Menu and More ein echtes Vorbild. Denn die mittelgrosse Verpflegungsanbieterin, die in der Deutschschweiz die Mittagstische zahlreicher Schulen und Krippen mit Essen versorgt, unternimmt seit Jahren grosse Anstrengungen im Bereich Umwelt und Klima. Dies gemäss dem Leitbild: «Weil Kinder das Grösste sind, tragen wir bereits heute die Verantwortung für die Generation von morgen.» Dazu gehört nicht nur der Ausbau des Angebots an biozertifizierter Verpflegung und vegetarischen Gerichten oder der Einsatz erneuerbarer Energien. Als erster Schweizer Betrieb der Branche überhaupt verzichtet Menu and More komplett auf den Einsatz palmölhaltiger Produkte, wie Geschäftsführer Markus Daniel im Gespräch mit Bio Suisse erklärt.

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Problematische Papierverpackungen

Problematische Papierverpackungen

Vor zwei Jahren untersuchte der Verband der Kantonschemikerinnen und Kantonschemiker der Schweiz Lebensmittelverpackungen aus Papier und Karton. Darunter Kaffeebecher, Pizzaboxen, Papiersäcke für Mehl und Getreide, Brotsäcke sowie Verpackungen für Take-away-Produkte. Die Ergebnisse der chemischen Analysen liessen aufhorchen. Es fanden sich zum Teil hohe Rückstände von ungeeigneten Verpackungstinten, chlorhaltigen Verbindungen und Mineralöl. Inhaltsstoffe, bei denen das Risiko besteht, dass Bestandteile davon in die Lebensmittel übergehen, die sie eigentlich schützen sollten. Besser geworden ist es laut dem damals federführenden St. Galler Kantonschemiker Pius Kölbener seit der Untersuchung nicht. Gegenüber Bio Suisse erläutert er, wo die Knackpunkte liegen – und verweist dabei mehrmals auf die gesetzlich vorgeschriebene Pflicht zur Selbstkontrolle.

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«Die Leute haben die Nase voll von Produkten mit verstecktem Zucker»

«Die Leute haben die Nase voll von Produkten mit verstecktem Zucker»

Mexikanische Stängeliglace von einem Exilmünchner in Lausanne – wahrlich, die Geschichte von Hanno Schatz und seiner kleinen Bio-Glace-Manufaktur ist eine, die das Leben schreibt. Schliesslich hätte es auch anders kommen können. Nach einem erfolgreich abgeschlossenen Wirtschafts- und Marketingstudium in Berlin, Paris und London zog es den Deutschen in die Schweiz. Fünf Jahre arbeitete er bei Nestlé im Marketing und in der Produktentwicklung. Doch so richtig glücklich wurde er dabei nicht: «In dieser Zeit habe ich sehr viel gelernt, aber die Philosophie des Unternehmens entsprach überhaupt nicht meinen eigenen Werten», sagt er. Das habe ihn fast in ein Burnout getrieben. Hanno Schatz kündigte, ging mit seiner Frau Anaïs auf Weltreise und überlegte sich dabei, sein eigenes Projekt zu starten.

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